NIEDERLAUER

Im Sommer soll alles fertig sein

Das Bürgerhaus von Niederlauer wird umgebaut. Das Feuerwehrhaus wird verschönert.

Das Bürgerhaus in Niederlauer wird umgebaut und saniert. In der Gemeinderatssitzung informierte Architekt Alexander Albert über den momentanen Stand der Bauarbeiten.

Abgeschlossen seien die Elektro- und Sanitärinstallationen, sagte er. Der Innenputz, die Trockenbauwände und die Decken im WC-Bereich sind fertiggestellt. Nun folgen der Einbau der Dämmschüttung, der Einbau der Fußbodenheizung und des Estrichs. Danach wird der Trockenbau fertig gestellt, die Sanierung des Fachwerks und der Außenputz durchgeführt, die Außenanlage gebaut, die Fliesen- und Plattenarbeiten und die Bodenbelagsarbeiten vorgenommen. Am Ende folgen die Schreinerarbeiten, so der Architekt. Bis zum Brauereifest im Mai würden die Toiletten im Untergeschoss installiert sein, versprach Bürgermeister Richard Knaier den Gemeinderäten. Und er fügte hinzu, der Umbau insgesamt wird im Sommer beendet sein.

Des Weiteren informierte der Architekt über die Auswahl von Pendel-Scheibenleuchten für den Saal, die Außenfassade wird in den Farben grün-petrol-lindgrün gehalten werden. Der Eingang zum Bürgerhaus wird repräsentativ gestaltet werden, mit Glas- und Alu-Elementen und einer Rundtreppe.

Folgende Aufträge wurden zum Umbau des Bürgerhauses Niederlauer vergeben: Schreinerarbeiten Bürgermeisterzimmer für 6.600 Euro- Firma Höchemer Bad Bocklet, Außenanlagen für 47.000 Euro – Firma Johannes Burger Steinach, Schreinerarbeiten Küche für 9.200 Euro – Firma Angermüller Salz, Metallbauarbeiten Vordach Geländer für 9.000 Euro – Schlosserei Weisenseel Niederlauer, Baureinigungsarbeiten für 1.800 Euro – Gebäudereinigung Scholl Bad Kissingen, Schreinerarbeiten Mobiliar Theke für 22.000 Euro – Firma Zeiger Eltingshausen, Metallbauarbeiten Außentüren für 30.000 Euro – Firma JMF Jüchsen.

Auch das Feuerwehrhaus in Niederlauer wird einige Neuerungen erhalten. So werden einige Fenster ausgetauscht oder saniert werden. Die Außenfassade wird verbessert werden. Der Auftrag für diese Arbeiten wurde an die Firma Büchs Burglauer in Höhe von 14.000 Euro vergeben. Am Feuerwehrhaus einigte man sich auf die Farben dunkelrot mit hellgrau. „Das Ensemble wird diesen Straßenzug erheblich aufwerten“, sagte Bürgermeister Richard Knaier.

Außerdem wurde über zwei Vergaben informiert, die sich mit der Umgestaltung des Gemeinschaftshauses Oberebersbach befassen. So wird die Kanalbefahrung von der Firma Türpe Gochsheim für 3.500 Euro durchgeführt werden und die Schadstoffuntersuchung wird die Firma CLG chemisches Labor Dr. Graser Schonungen für 4.000 Euro machen.

Jährliche Zuschüsse für Wasser- und Kanalgebühren für die Kindergärten Niederlauer und Unterebersbach und die Sportvereine Niederlauer und Unter- und Oberebersbach sind im Gemeinderat immer unumstritten. So beschloss das Gremium einstimmig, die Zuschüsse in Höhe von knapp 2.000 Euro für die Kindergärten und 1.150 Euro für die Sportvereine zu gewähren.

Ferner reduzierte man die offenen Sonntag auf drei, nämlich am 12. Mai, 22. September und 20. Oktober.

Der Bauantrag zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses in der Kirchbergstraße in Unterebersbach wurde befürwortet, genauso wie die Umnutzung einer landwirtschaftlichen Lagerhalle zu Wohnzwecken in der Nußdorfstraße in Niederlauer. Abgelehnt wurde der Vorbescheid zum Abbruch einer Scheune und Errichtung einer Schreinerei in der Saalestraße in Oberebersbach.

Zum Schluss gab Bürgermeister Knaier ein positives Statement zu öffentlichen Blühflächen ab. Er sehe es als Verpflichtung an, wo immer möglich in den drei Gemeinden Blühflächen für Bienen und Insekten anzulegen. Die Eingangsbereiche der drei Gemeinden würden sich gut dafür eignen, sagte er. Eventuell ein Teil vom nicht genutzten Friedhof und außerhalb vom Friedhof – kam als Anregung aus dem Gremium. Jedenfalls hat Knaier die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs zu einem entsprechenden Kurs angemeldet. Jeder der Anwesenden sollte sich Gedanken machen, was Niederlauer, Oberebersbach und Unterebersbach zur Artenvielfalt mit beitragen könne.