Aubstadt

Überalterung macht den Sängern zu schaffen

Diese Männer und Frauen tragen Verantwortung beim Gesangverein Eintracht, von links: Vorsitzender Karlheinz Stumpf, ...

Die Mitglieder des Gesangvereines "Eintracht 1897 Aubstadt" trafen sich zur Jahresversammlung im Sänger- und Musikheim. Vorsitzende Karlheinz Stumpf konnte unter den Anwesenden besonders Bürgermeister Burkhard Wachenbrönner und den Altbürgermeister und Dirigenten Wolfgang Abschütz begrüßen. Als wichtigster Tagesordnungspunkt standen Neuwahlen auf dem Programm. Der Vorsitzende erinnerte in seinem kurzen Jahresbericht noch einmal an die öffentlichen Auftritte und Veranstaltungen des vergangenen Sängerjahres 2019. Er dankte allen Vorstandsmitgliedern, dem Chorleiter und natürlich auch den Sängern, die sich für den Gesangverein engagiert haben.

37 Proben und 22 Auftritte  

Ewald Abschütz als Schriftführer berichtete über 37 Probenabende und 22 Auftritte. Der Vorstand tagte in diesem Zeitraum dreimal. Für die erkrankte Protokollführerin Angelika Hey verlas Annemarie Schmitt den umfangreichen Jahresbericht. Dabei hatten das Milzgrundsingen in Waltershausen, das Weinfest, der Ausflug zur Residenz nach Würzburg und das Konzert am Jahresende in der Kirche große Bedeutung. Aber auch das Singen zu kirchlichen und weltlichen Anlässen und die vielen Feiern fanden in diesem Bericht Erwähnung.

Von geordneten Finanzen sprach Kassenführerin Annemarie Schmitt. In ihrer Aufstellung stellte sie die Ein- und Ausgaben gegeneinander und erntete bei Bekanntgabe des Ergebnisses viel Applaus. Die Kassenprüfer konnten die Entlastung empfehlen. Wilhelm Götz, der Verwalter des gemeinsamen Wirtschaftskontos von Gesang- und Musikverein, konnte ebenso von einer positiven Entwicklung sprechen. Er ist verantwortlich für den Wirschaftsbetrieb und den Unterhalt des Heimes. Auch für ihn gab es neben der Entlastung ein großes Lob.

Dirigent mit dem Erreichten zufrieden

Ein Grußwort sprach Bürgermeister Burkhard Wachenbrönner, der sich ebenfalls für die aktive Teilnahme am Gemeindeleben für die politische, aber auch für die Kirchengemeinde bedankte. Dirigent Wolfgang Abschütz war im Großen und Ganzen auch mit dem Erreichten zufrieden und hofft, auch im kommenden Jahr auf ein gutes Miteinander.

Nicht ganz einfach gestalteten sich die Neuwahlen, die Bürgermeister Burkhard Wachenbrönner, Altbürgermeister Wolfgang Abschütz und Wilhelm Götz leiteten. Vorsitzender Karlheinz Stumpf konnte sich nur wegen der ernsten Lage des Vereines zu einer nochmaligen Wiederwahl bewegen lassen. Traurig ist er über die Entwicklung, die der Chor wohl nehmen wird. "Wir sind überaltert, aber so lange es geht, machen wir weiter", so Stumpf. Es sei nicht so einfach, mal eben schnell passenden Ersatz zu besorgen. Immerhin bekleide er sein Amt schon 24 Jahre.

Nur nach langem Zureden

Da der Posten des Stellvertreters in der letzen Zeit vakant wurde, musste dieser neu gefunden werden. Harald Schmitt übernahm schließlich dieses Amt und komplettierte damit die Vorstandschaft. Nur nach langem Zureden konnte der bisherige Schriftführer Ewald Abschütz zur Annahme des Amtes bewegt werden. Voraussetzung ist die Unterstützung bei der digitalen Mitgliederverwaltung. Kassenwartin bleibt weiterhin Annemarie Schmitt, Protokollführerin wurde wieder  Angelika Hey;  Notenwartinnen sind Helene Würll und Inge Kießner; als Beisitzer fungieren Walter-Willi Schulz, Elsa Ziesmer, Gisela Abschütz,Theresia Abschütz, Christa Hey und Arnold Wirsing.

Beim Punkt Verschiedenes wurde bekannt, dass sich der Chor "Klangvoll" auf eigene Füße gestellt hat, was in dieser Runde bedauert wurde. Der Gesangverein Eintracht ist der Ausrichter des nächsten 60. Milzgrundsingens. Die anwesenden Mitglieder sprachen sich dafür aus, den Chor "Klangvoll" zu diesem Treffen einzuladen.