Strahlungen

Johannes Hümpfner ist Strahlungens jüngster Bürgermeister

Johannes Hümpfner ist der neue Bürgermeister von Strahlungen und somit der jüngste in der Ortsgeschichte.

"71,8 Prozent: Ich bin zufrieden und danke meinen Wählern." Mit dem 1989 in Bad Neustadt geborenen Johannes Hümpfner hat Strahlungen seinen jüngsten Bürgermeister gewählt. Er möchte nach eigenen Angaben den im ganzen Ort spürbaren positiven Trend weiter führen. Strahlungen habe sich in den letzten Jahren gemacht und erhielt das Gütesiegel "Heimatdorf 2019" vom Bayerischen Staatsministerium.

Zu den geplanten Projekten stehen neben der Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses der Umbau der Günter-Burger-Halle zum barrierefreien Bürgerzentrum an. Seine Ziele: In Strahlungen sollen sich die Bürger wohl fühlen und auch in Zukunft gerne dort wohnen. Vor allem sollen junge Menschen hier gehalten werden und dazu braucht man ein höheres Angebot an erschwinglichen Mietwohnungen. Die Angebote für Jugend und Senioren sollen erweitert und die Beschilderung mehrerer Dorfrunden für Spaziergänger und Wanderer noch weiter ausgebaut werden.

Sitzgelegenheiten zum Verweilen und Austausch

Für die idyllischen Strecken mit Rhönblick wünscht er sich weitere Sitzgelegenheiten zum Verweilen und Austausch. Altersgerechtes Wohnen und weitere barrierefreie Fußwege liegen ihm am Herzen, so Hümpfner, der jetzt erst einmal Grund zum Feiern hatte. Aus gegebenem Anlass wurde auf eine große Wahlparty in der Günter-Burger-Halle, die bis zum 19. April geschlossen bleibt, verzichtet. Ein Gläschen Sekt zum Anstoßen gab es aber trotzdem auf dem Platz vor dem Rathaus unter freiem Himmel. Auch auf Händeschütteln wurde verzichtet. Die Wünsche der Gratulanten kamen aber auch so beim neuen Strahlunger Bürgermeister an.

71,8 Prozent der Stimmen gingen an Johannes Hümpfner. Auf Anfrage bemerkte er, dass er mit dem Ergebnis zufrieden sei. Angestrebt hatte er die 70er Marke, auch wenn er sich über ein paar mehr Stimmen gefreut hätte. Er betonte, dass es in Strahlungen seit 50 Jahren das erste Mal nur eine Liste gab und zwar die der CSU. Vor sechs Jahren habe es einen spannenden und knappen Wahlkampf gegeben, dessen Nachwehen die Wahl wohl mit beeinflusst habe, so Hümpfner. Er möchte nun die beiden Lager im Ort zusammen führen. Er möchte Bürgermeister für alle sein.