Sandberg

Sandberg: Sonja Reubelt im Amt bestätigt

Sonja Reubelt wurde mit sehr viel Zustimmung in ihrem Amt bestätigt.

"Ich bin überrascht und überglücklich." Sonja Reubelt strahlt am Tag nach der Wahl. Mit 97,89 Prozent wurde sie als Bürgermeisterin im Amt bestätigt. "Das Ergebnis ist nicht zu toppen. Es ist eine Bestätigung meiner Arbeit und es gibt Kraft und Mut für die nächsten sechs Jahre."

Stolz ist Sonja Reubelt auch über die Wahlbeteiligung von 75,71 Prozent in den Walddörfern.  14 Sitze gab es für den Sandberger Gemeinderat zu verteilen. Die Christliche Wählergemeinschaft Sandberg war bisher mit vier Gemeinderäten im Gremium vertreten: Claus Kleinhenz, René Rahm, Frank Söder und Helmut Söder. Alle vier haben nicht mehr kandidiert. Für die Christliche Wählergemeinschaft werden künftig im Gremium sitzen: Udo Kaiser (1500 Stimmen, 12,38 Prozent), Stefan Söder (1191 Stimmen, 9,83 Prozent), Philipp Holzheimer (1035 Stimmen 8,55 Prozent), Martin Holzheimer (1014 Stimmen, 8,37 Prozent) und Janik Holzheimer (953 Stimmen, 7,87 Prozent).

Wählerblock hat Sitz verloren

Die Christliche Wählerblock Waldberg hat einen Sitz verloren. Wieder gewählt wurden Siegfried Söder (1318 Stimmen, 15,48 Prozent), Lara Albert (1110 Stimmen, 13,04 Prozent) und Michael Katzenberger (967 Stimmen, 11,36 Prozent). Roland Bühner stand für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung.

Für die Christliche Wählergemeinschaft Langenleiten saßen bisher Dirk Keßler, Antje Voll und Erwin Voll im Gemeinderat. Dirk Keßler kandidierte nicht mehr. Antje Voll verpasste den Wiedereinzug in den Gemeinderat. Wieder gewählt wurde Erwin Voll (1019 Stimmen, 12,38 Prozent). Neu ins Gremium einziehen werden Axel Gütling (953 Stimmen, 11,58 Prozent) und Stefanie Hildmann (907 Stimmen, 11,02 Prozent).

Aus dem Christlichen Bürgerblock Schmalwasser wurden Sonja Reubelt (1543 Stimmen, 16,83 Prozent), Christian Holzheimer (1100 Stimmen,12 Prozent) und Stefan Zehe (1024 Stimmen, 11,17 Prozent) in den Gemeinderat gewählt. Sonja Reubelt wird ihren Sitz allerdings weitergeben, da sie zur Bürgermeisterin gewählt wurde. Nachrücker ist Dirk Zehe (982 Stimmen, 10,71 Prozent), der bisher auch schon im Gemeinderat vertreten war. Nicht mehr gewählt wurde Johannes Markert, neu im Gremium wird Christian Holzheimer sein. Stefan Zehe wurde wiedergewählt.

In der konstituierenden im Mai werden der zweite und dritte Bürgermeister aus dem Gremium heraus gewählt. Bürgermeisterin  Reubelt möchte an zwei Stellvertretern festhalten, das habe sich in der Vergangenheit durchaus bewährt. Auch wäre es ihr Wunsch, wenn ihre Stellvertreter aus anderen Gemeindeteilen kommen, um die Gemeinde möglichst breit wiederzuspiegeln.

Sonja Reubelt darf sich auch über einen Platz im Kreistag freuen, sie war auf Listenplatz 10 für die CSU angetreten. Damit ist nach längerer Pause wieder ein Politiker aus den Walddörfern im Kreistag vertreten, wenn man die kurzew Nachrücker-Zeit von Lara Albert aus Waldberg für die SPD nicht mit einrechnet. Albert schaffte es für die SPD nicht in den Kreistag.