Hohenroth

Drei Häuschen für die Jüngsten in Hohenroth

Beim Wettbewerb verloren – im Handwerksleben viel dazu gelernt.

Schön sehen sie aus. Helles freundliches Holz, schickes Design. Die drei Häuschen, momentan noch auf dem Tennisplatz vor den Schulcontainern, strahlen eine Fröhlichkeit aus, genauso wie ihre Erbauer. Stolz sind sie, die Jungs aus der achten, neunten und der Praxisklasse der Edmund-Grom-Mittelschule in Hohenroth, auf ihr jetzt vollendetes Werk.

Ruhepavillons nennen sie sich und sind für die Erst- und Zweitklässer gedacht, erzählt Klassenlehrer Wolfgang Will. Die Kleinen sollen sich darin zurückziehen und spielen können. "Einige von den großen Schülern hatten diese Idee für den Pausenhof der momentan im Bau befindlichen Schule", sagt Will dazu. Gleichzeitig schrieb die Firma Würth einen Handwerker-Wettbewerb für Schulen aus, man nahm teil.

Schüler waren motiviert

Motiviert waren die großen Schüler so oder so. Jetzt kam die Nachricht, dass die Schule nicht gewonnen hat. "Zwar nicht beim Wettbewerb", sagt Will, "aber wir waren dabei und alle haben für sich selbst viel dazu gelernt." Sie hätten ihr Bestes gegeben, aber das Voting für die Hüttchen war zu gering. "Die Edmund-Grom-Schule ist halt eine kleine Schule. Gewonnen haben die großen Schulen mit vielen Schülern und dadurch vielen Stimmen", sagt der Lehrer. Viel geholfen habe Schreinermeister Reinhold Seuffert aus Niederlauer, erzählt Will weiter. Er stand uns als Fachmann mit Rat und Tat immer zur Seite. Mit der offiziellen Übergabe dürfen nun die jüngsten Schüler die putzigen Häuschen in der Pause benutzen und darin spielen.