Sandberg

Leserforum: Jetzt fehlt nur noch der Kreuzberg

Zu dem Bericht über die neue E-Ladestation in Sandberg in der Ausgabe vom 9. November erreichte die Redaktion folgende Leserzuschrift:

Die Neue E-Ladesäule ist vor allem auch für von außerhalb kommende Besucher der Rhön, die Wert auf eine nachhaltige Mobilität legen, ein gutes Angebot in nahezu idealer Lage. Vielen Dank nach Sandberg. Ergänzend sei noch bemerkt, dass der Strom zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen stammt, denn das ist Bestandteil der Förderbedingungen.

Nun ist der Kreuzberg  (Wildflecken ist noch nicht dabei) fast umzingelt  von Elektroauto-Ladestationen und die höchste Ladestation Unterfrankens befindet sich immer noch am Gasthaus Roth.

Da drängt sich mir die Frage auf, warum noch nicht oben auf dem Kreuzberg?  Nach weit über einem halben Jahrzehnt nach Ausrufen Bad Neustadts zur 1. Elektromobilitäts-Modellstadt Bayerns vermisse ich hier ein entsprechendes Engagement (zum Beispiel federführend durch die Kreuzberg-Allianz). Tausende Autos steuern jedes Jahr den Kreuzberg als Ausflugsziel an, im Bruder Franz Haus wird zu Recht unter anderem mahnend auf die kritische Problematik des Klimawandels  hingewiesen. Aber:  Lademöglichkeiten für Elektroautos?  Leider immer noch Fehlanzeige.

Ideengeber und Macher sollten sich jetzt zusammensetzen. Wer sich intensiv mit der Thematik auseinandersetzt, wird feststellen, dass nur ein Quadratmeter Solarmodulfläche jedes Jahr das Energieäquivalent für  1000 Kilometer Fahrtstrecke hergibt. Ein Carport mit einer Solarmodulüberdachung von fünf mal zwei Meter bringt jedes Jahr 10000 Kilometer Fahrtstrecke für einen E-PKW.

Im Sommer, wenn viele Besucher auf den Kreuzberg strömen, gibt es auch viel Sonneneinstrahlung. Was ich damit sagen will, kann sich der werte Leser jetzt wohl selber zusammenreimen. Zumindest als Zwischenstand  zu diesem Thema stelle ich fest: Was lange währt, wird langsam besser!

Arvid Löflund
97653 Bischofsheim i.d. Rhön