Fladungen

Ramona Ditzel-Späth will einen Bürgerladen für Fladungen

Ramona Ditzel-Späth möchte Bürgermeisterin von Fladungen werden.

Ramona Ditzel-Späth war bei ihrer Nominierungsveranstaltung im Gasthaus Zum Schwarzen Adler gut aufgelegt. Sie möchte Bürgermeisterin von Fladungen werden und sagt: "Ein guter Bürgermeister kann nur sein, wer die Menschen und ihre Mentalität kennt."

Für ihre Kandidatur hat die 52-Jährige die Gruppierung "Stark für unsere Heimat" gegründet. Sie selbst ist Vorsitzende des Vereins. Zur Nominierung kamen Freunde und Anhänger im Schwarzen Adler zusammen. Wie es die Form verlangt, stellte sie sich sowie ihre Pläne und Ziele für die Zukunft der Bürger der Stadt Fladungen und seiner Ortsteile vor.

Vielseitige Tätigkeiten

Aufgewachsen ist sie in Brüchs im elterlichen Wirtshaus, wo sie auch eine Ausbildung zur Hotelfachfrau absolvierte. 17 Jahre habe sie in Fladungen gelebt. "Ich habe im Tourismusbüro gearbeitet war als Stadtführerin, Wanderführerin, Kräuterführerin, Reiseleiterin für Rhönrundfahrten in Thüringen, Bad Kissingen und an der Mainschleife unterwegs, außerdem bin ich Nordic-Walking Ausbilderin." Als Faschingsprinzessin und Schriftführerin war sie im örtlichen Faschingsverein tätig und ist auch heute noch Mitglied in vielen Vereinen.

Zurzeit wohnt sie wieder in Brüchs. Mit ihrem Lebenspartner freut sie sich über ihre Großfamilie mit sieben Kindern und sieben Enkelkindern. Ihr verstorbener Mann Herbert Ditzel war von 1996 bis 2002 Bürgermeister von Fladungen. In dieser Zeit habe sie erfahren, wie wichtig es sei, als Bürgermeister nahe an den Menschen zu bleiben.

Versorgung selbst in die Hand nehmen

Fladungen brauche neuen Schwung und Veränderungen, um nicht abgehängt zu werden. Wichtig ist für sie die Grundversorgung, "da wir  ja unsere Einkaufsmöglichkeit verloren haben". Dazu habe sie schon Ideen entwickelt. Sie sprach von einem Dorfladen in der Innenstadt, der zugleich auch ein Treffpunkt und Kommunikationsort sein soll.  "Die Bürger würden damit ihre Versorgung eigenverantwortlich in die Hand nehmen."

Damit die Bürger, die über kein eigenes Fahrzeug verfügen, zwischenzeitlich einkaufen können, habe sie kurzerhand eine Mitfahrgelegenheit ins Leben gerufen. Sie selbst fährt den Kleinbus und sei auf diese Weise "mit vielen Bürgern ins Gespräch gekommen."

Infrastruktur überarbeiten

Der Tourismus ist ein weiterer Punkt, der ihrer Meinung nach stärker ausgebaut werden könnte. "Fladungen und seine Ortsteile müssen ein Alleinstellungsmerkmal unter den Fremdenverkehrsregionen erreichen."  Dazu gehöre aber auch, dass die Stadt ein ansprechendes Erscheinungsbild bieten müsse.  "Die vernachlässigte Infrastruktur in der Großgemeinde muss dringend saniert werden", sagt Ditzel-Späth.

Auch im zwischenmenschlichen Bereich gibt es laut der Bürgermeisterkandidatin Handlungsbedarf: "Es gilt, die alten Gräben zuzuschütten und gemeinsam neue Wege zu begehen. Wir brauchen Veranstaltungen für ein gesellschaftliches Miteinander."

Ansprechpartnerin für alle Generationen

Auch für die Jugendlichen möchte sie da sein und ihnen zeigen, dass man ihnen zuhört und ihnen auch den einen oder anderen Wunsch erfüllen könne. Neben der Förderung  der Jugend, liege ihr das Wohl der älteren Mitbürger sehr am Herzen. "Wir müssen ihnen das Gefühl geben, dass sie gebraucht werden und damit ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinschaft sind."

Ihr Abschlussstatement: "Mein Wunsch ist es, dass die  Menschen in unserer Gemeinde glücklich und zufrieden leben können. Gemeinsam sind wir Stark für unsere Heimat."

Unterstützerliste
Ab 17. Dezember liegt die Unterstützerliste für Ramona Ditzel-Späth im Bürgerbüro der Stadt Fladungen aus. Bis 3. Februar müssen sich 60 Bürger eingetragen haben, damit ihre Kandidatur auch gültig wird.