Oberstreu

Oberstreu: Zwei Drittel votieren für Stefan Kießner

Der noch amtierende Bürgermeister Matthias Liebst (rechts) gratulierte dem Kandidaten der CSU/CBO Stefan Kießner ...

Rund zwei Drittel der Wähler aus Ober- und Mittelstreu sprachen am Sonntag dem Oberstreuer Stefan Kießner ihr Vertrauen aus. Um 19 überbrachte der noch amtierende Bürgermeister Matthias Liebst die freudige Nachricht an den Kandidaten der CSU/CBO auf dem Oberstreuer Rathausplatz. Hier wartet Kießner mit einigen Freunden und Vertrauten auf die Bekanntgabe des Ergebnisses.

Matthias Liebst übergab dem neuen Bürgermeister einen Blumenstrauß in den Gemeindefarben Rot und Weiß. In einer kurzen Ansprache wünschte Liebst dem neuen Gemeindeoberhaupt alles Gute und ein glückliches Händchen bei seinen Entscheidungen. Es werde sicherlich eine spannende Zukunft auf seinen Nachfolger warten, kommentierte Matthias Liebst im Telefoninterview.

Kießner freut sich auf die kommenden Aufgaben

Stefan Kießner, der im Anschluss zuhause mit Familie und Freunden auf seine Wahl anstieß, sprach von einem fairen Wahlkampf mit seinem Gegenkandidaten Christian Zirk von der neugegründeten Bürgerliste Ober-/Mittelstreu (BLOM). Er freue sich auf seine kommende Aufgabe, berichtete er auf telefonische Nachfrage. Kießner bedauerte, dass die gemeinsame Wahlparty der CSU/CBO und der BLOM im Oberstreuer Sportheim abgesagt werden musste. Hier hätte man Einigkeit mit allen Kandidaten zeigen können, unabhängig von der Liste.

Der Kandidat der neugegründeten Bürgerliste Ober-/Mittelstreu (BLOM) Christian Zirk konnte mit 37,56 Prozent einen Achtungserfolg erzielen. Zirk beglückwünschte seinen Kontrahenten ebenfalls telefonisch nach Bekanntgabe des Ergebnisses. Er sprach ebenfalls von einem fairen und freundschaftlichen Wahlkampf. Es sei im Wahlkampf nie ein schlechtes Wort über den jeweils anderen Kandidaten gefallen, betonte Zirk im Telefongespräch. Mit der neugegründeten Bürgerliste sei erstmals eine zweite Liste in der Gemeinde Oberstreu an den Start gegangen. Diese habe innerhalb der Gemeinde für reichlichen Diskussionsstoff gesorgt. Zirk geht davon aus, dass sich die Bürgerliste weiter etabliere und in der nächsten Kommunalwahl wieder an den Start gehe.