Fladungen

Startsignal für den Fladunger Wasserspielplatz

Zukunftsbild: Bürgermeister Michael Schnupp (links) und Vertreter des Stadtrates nahmen gemeinsam mit den künftigen ...

Das kann's öfter geben: Ein förmlicher erster Spatenstich mit Bürgermeister und Stadträten, den dann tatsächlich zahlreiche Kinder mit Bauhelmen und Schaufeln in die Hand nahmen. So geschehen in Fladungen, wo der Baustart für den neuen Wasserspielplatz eingeläutet wurde.

Es tut sich wieder was in Fladungen

Am Wochenende strahlte in Fladungen nicht nur die Sonne. Auch Bürgermeister Michael Schnupp und seine Stadträte sahen glücklich und zufrieden aus. "Es tut sich wieder was in Fladungen", freuten sie sich. An der Stadtmauer soll nämlich ein Wasserspielplatz entstehen, der von allen Altersgruppen genutzt werden kann.

Hierfür wurde jetzt ein entscheidender Schritt – genauer gesagt der erste Spatenstich – getan: Stadtoberhaupt und Stadtratsmitglieder griffen gemeinsam mit den künftigen Spielplatznutzern zum Spaten und eröffneten damit offiziell die Bauarbeiten im Bereich des Kehlbachs am oberen Stadttor in der Nähe des Thürnersturms. Auf dieser Fläche wird der Wasserspielplatz gebaut.

Nach Herzenslust mit Wasser matschen

Bald werden hier große und kleine Kinder nach Herzenslust planschen und panschen, matschen und buddeln und ihrer Kreativität mit Wasser und Sand freien Lauf lassen können. Der vorhandene Hügel hoch zu den Kleingärten wird in den Spielbereich mit integriert, so Stadtrat Steffen Sauer, der sich angesichts der ungeduldigen Helferschar bei seinen Ausführungen möglichst kurzfasste.

Nach vielen Vergleichen mit ähnlichen Spielplätzen und einem Malwettbewerb der Grundschulkinder stand fest, dass es eine Handpumpe und eine Förderschnecke geben wird, mit deren Hilfe Wasser aus dem Kehlbach transportiert werden kann. "Das Wasser kann im Spielbereich aufgestaut und wieder zurück in den Bach geleitet werden", erklärte Initiator Steffen Sauer, der die Planung bereits ausführlich im Stadtrat vorgestellt hatte. 

An die Kleinsten wird gedacht

An die Kleinsten ist auch gedacht, sie bekommen ein großes Kiesbecken. Hier kann in Verbindung mit natürlichen Materialien, wie zum Beispiel Sand, Erde, Zweigen und Blättern herrlich gematscht und geformt werden. Damit das Projekt zügig realisiert werden kann, werden noch in diesem Jahr die Erdarbeiten erledigt. Der Wasserzulauf wird - sobald es die Temperaturen erlauben - im nächsten Jahr angeschlossen. Etliche Bürger hätten ihre Unterstützung bereits zugesagt.

"Unsere Kinder können sich auf eine tolle Wasserspielfläche freuen", versprach Steffen Sauer. Der Bereich an der Stadtmauer sei perfekt dafür: Kita- und Grundschulkinder sind schnell zu Fuß dort, es gibt keine gefährliche Straße und genügend Freiraum, sodass der Wasserspielplatz auch künftig immer wieder um spannende Geräte erweitert werden kann. Aktionen wie ein Wasserspielplatz-Fest machen dies vielleicht schon während der Bauphase möglich.