FUßBALL: A-KLASSEN RHÖN 2 UND 3

Hohenroth ohne Druck, aber ehrgeizig

Weg geblieben: Christoph Rustler (links) von der SG Arnshausen II hält hier Hohenroths Sebastian Straub (vorne ...

Fußball

A-Klasse Rhön 2

 

1. (1.) SV Eichenhausen/Saal 13 11 2 0 39 : 13 35  
2. (2.) SG Sulzfeld/Merkersh. 13 9 2 2 38 : 20 29  
3. (3.) TSV Rothhausen/Thundorf 13 8 1 4 27 : 14 25  
4. (4.) TSVgg Hausen/KG 12 8 0 4 34 : 18 24  
5. (5.) SpVgg Sulzdorf/Bundorf 13 6 2 5 35 : 28 20  
6. (6.) Rannungen/Pfändh./Holzh. II 12 5 2 5 32 : 28 17  
7. (7.) TV Jahn Winkels 13 5 1 7 27 : 35 16  
8. (8.) FSV Hohenroth 13 4 2 7 24 : 25 14  
9. (9.) Großwenkh. I/Münnerst. II 13 4 1 8 15 : 34 13  
10. (10.) Arnsh.II/Reit. II/Bad Ki. III 13 4 1 8 16 : 36 13  
11. (11.) SG Niederlauer I/Strahl. II 12 3 0 9 21 : 32 9  
12. (12.) SG Salz/Mühlbach II 12 2 0 10 17 : 42 6  

 

Sonntag, 10. November, 12 Uhr:

Niederlauer I/Strahlungen II – FV Rannungen/Pfändhausen/Holzhausen II (0:4)

(in Strahlungen)

Sonntag, 10. November, 14 Uhr:

Salz/Mühlbach II – TSVgg Hausen (1:7)

(in Mühlbach)

Arnshausen II/Reiterswiesen II/FC Bad Kissingen III – Rothhausen/Thundorf (0:6)

(in Arnshausen)

Sulzfeld/Merkershausen – Hohenroth (3:2)

(in Sulzfeld)

SV Eichenhausen/Saal – SG Großwenkheim I/Münnerstadt II (3:0)

 

SG Niederlauer I/Strahlungen II – FV Rannungen/Pfändhausen/Holzhausen II

Das war bitter für die SG Niederlauer I/Strahlungen II, die in ihren zwei schweren Spielen innerhalb von vier Tagen leer ausging. Nach dem 0:2 gegen Rothhausen/Thundorf wurde vor allem die couragierte Leistung am Sonntag beim Aufstiegsanwärter TSVgg Hausen nicht belohnt und in letzter Minute das 1:2 kassiert. Das erhöht den Druck auf die Mannschaft, die nach wie vor als Vorletzter – drei Punkte vor dem Schlusslicht – in akuter Abstiegsgefahr schwebt. Umso mehr gilt es, das Konto vor der Winterpause noch einmal aufzustocken. Die letzte Gelegenheit dazu bietet sich an diesem Sonntag gegen den FV Rannungen/Pfändhausen/Holzhausen II. Der Gast liegt als Sechster mit ausgeglichener Bilanz (5/2/5) im Mittelfeld, damit jenseits von Gut und Böse und im Soll („Mittelfeld“ lautete das Saisonziel). Im Hinspiel hat die SG Niederlauer keine guten Erfahrungen gemacht (0:4). Umso wichtiger wäre es, den Spieß nun umzudrehen.

SG Salz/Mühlbach II – TSVgg Hausen

Das ist die letzte Chance für die SG Salz/Mühlbach II in diesem Jahr, das magere Konto von erst sechs Punkten aufzustocken. Die Aussichten sind allerdings nicht rosig, weil am Sonntag ein Hochkaräter auf der Luitpoldhöhe in Mühlbach auftaucht. Die TSVgg Hausen gehört zum Kreis der Aufstiegskandidaten. Der derzeit 4. Platz soll noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. Die eigenen Ansprüche sind höher („Aufstieg“) und auch noch zu realisieren. Im Hinspiel machte Hausen beim 7:1 kurzen Prozess und sieht sich in der Favoritenrolle. Das Schlusslicht wird versuchen, mit Kampf und Einsatz dem spielerisch sicher stärkeren Gast zu begegnen. Salz/Mühlbach II hat seine bislang zwei Saisonsiege daheim (3:1 gegen den FSV Hohenroth, 4:0 gegen die SG Arnshausen II) errungen. Käme jetzt ein dritter dazu, wäre das eine faustdicke Überraschung.

SV Eichenhausen/Saal – SG Großwenkheim I/Münnerstadt II

Noch einmal ran, dann ist Schluss für dieses Jahr. Und was hat der SV Eichenhausen/Saal bislang für eine tolle Saison hingelegt. Er zählt zu den wenigen Mannschaften in ganz Unterfranken, die sich den Nimbus der Unbesiegbarkeit bis jetzt bewahrt haben. Der wackelte letzte Woche bei der SG Sulzdorf/Bundorf, es ging dank des 3:3-Ausgleichtors durch Torjäger Sebastian Bayer in der Schlussphase aber alles gut. Elf Siege und zwei Unentschieden summieren sich auf 35 Punkte und Platz eins. Dennoch ist ein Ausruhen auf den Lorbeeren nicht erlaubt – Verfolger SG Sulzfeld/Merkershausen hat die Hoffnung auf den Titel angesichts des aktuellen Sechs-Punkte-Rückstandes noch nicht aufgegeben. Damit's ein richtiges schönes Weihnachten wird, will Eichenhausen/Saal, gerade vor heimischem Publikum, gegen die SG Großwenkheim I/Münnerstadt II noch einmal alle Register seines Könnens ziehen und das Jahr so glanzvoll abschließen wie die bisherige Runde auch verlaufen ist.

SG Sulzfeld/Merkershausen – FSV Hohenroth

Die jüngsten Erfolge haben es möglich gemacht: Der FSV Hohenroth bricht ohne Druck ins Grabfeld auf. Das hat die Mannschaft von Trainer Horst Menninger ihrer guten Serie zu verdanken, die ihr in den letzten fünf Partien zehn Punkte (drei Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage) bescherte. Und der FSV fährt nicht nach Sulzfeld, um dort brav die Punkte abzuliefern. Im Gegenteil: Er möchte den favorisierten Tabellenzweiten ärgern. Bei der SG Sulzfeld/Merkershausen herrscht gute Stimmung, das hohe Ziel („Top 2“) hat das Team von Trainer Sven Frank bislang erreicht. Ihre spielerischen Qualitäten nutzten die Sulzfelder und Merkershäuser in den vergangenen Wochen, um kräftig auf Punktejagd zu gehen. In den letzten neun Partien wurden sieben Siege gefeiert, ein Mal unentschieden gespielt und der Höhenflug nur vom Spitzenreiter SV Eichenhausen/Saal (1:3) kurz gestoppt. Der Gastgeber setzt alles auf Sieg, um den Druck auf den Tabellenführer aufrecht zu erhalten und sich zugleich das Verfolgerduo Rothhausen/Thundorf (3.) und Hausen (4.) vom Leib zu halten.

A-Klasse Rhön 3

 

1. (1.) SG Eußenhausen/Mühlfeld 13 10 2 1 44 : 17 32  
2. (2.) SG Mellrichstadt/Frickenh. 11 10 0 1 43 : 18 30
3. (3.) TSV Ostheim 13 10 0 3 52 : 17 30  
4. (4.) SG Brendlorenzen/Windsh. 12 7 2 3 28 : 15 23  
5. (5.) Irmelshausen I/Herbstadt II 13 6 2 5 33 : 27 20  
6. (6.) O'elsbach/Ober-U'waldb. 11 5 3 3 30 : 23 18  
7. (7.) SV Herschfeld 13 6 0 7 27 : 37 18  
8. (8.) FC Ober-/Mittelstreu 13 3 5 5 25 : 26 14  
9. (9.) TSG Bastheim/Reyersb. 13 4 2 7 31 : 48 14  
10. (10.) Ginolfs I/Weisb. I/U'weiß./Fr. II 12 2 0 10 18 : 42 6  
11. (11.) TSV Stetten 12 1 2 9 13 : 45 5  
12. (12.) Nordh. II/O'flad. I/Hausen II 12 0 2 10 11 : 40 2  

 

Sonntag, 10. November, 14 Uhr:

Mellrichstadt/Frickenh. – Herschfeld (3:5)

(in Mellrichstadt)

Stetten – Brendlorenzen/Windshausen (1:3)

 

TSV Stetten – SG Brendlorenzen/Windshausen

Die SG Brendlorenzen/Windshausen muss in dieser Saison kleinere Brötchen backen als erwartet. Die jüngste Talfahrt mit nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen hat den Kreisklassen-Absteiger wohl entscheidend ins Hintertreffen gebracht – zumal sich das Führungstrio zur Zeit keine Blöße gibt und mit erfrischendem Offensivfußball überzeugt. Das sieht im Moment nur nach Mittelfeld aus. Mit der Partie beim TSV Stetten verabschiedet sich die SG in die Winterpause. Und hofft auf eine Leistungssteigerung. Sie wird beim TSV Stetten auf großen Widerstand treffen. Der Hausherr fristet sein Dasein im Tabellenkeller, einen Platz und drei Punkte vor der SG Nordheim II, die als Schlusslicht den einzigen Abstiegsplatz in dieser Saison belegt. Mit Kampfgeist und Einsatz wird Stetten, im Hinspiel 1:3 unterlegen, versuchen, seinem zuletzt schwächelndem Gast, der sich in dieser Woche von seinem Trainer getrennt hat, Paroli zu bieten.

SG Mellrichstadt/Frickenhausen – SV Herschfeld

Sage und schreibe fünf Wochen ist es her, dass die SG Mellrichstadt/Frickenhausen ihr letztes Spiel absolviert hat. Das war beim 3:0-Sieg im Derby beim FC Ober-/Mittelstreu am 6. Oktober. Seitdem hatte die Mannschaft von Trainer Matthias Petzold diese lange Zwangspause (spielfrei, zwei Spielausfälle bzw. ein Mal Nichtantreten des Gegners). Umso mehr brennt die SG, die sich mehr und mehr zum Titelfavoriten Nummer eins entwickelt hat, endlich wieder spielen zu können.

Erst recht am Sonntag, wenn sie den SV Herschfeld erwartet. Mit dem hat die SG noch ein Hühnchen zu rupfen. Mellrichstadt/Frickenhausen hat zehn Mal gewonnen und nur ein Mal verloren. Das war beim 3:5 im Hinspiel. Klar, dass die Hausherren auf Wiedergutmachung brennen und Volldampf geben werden. Sie wollen ihre spielerischen Qualitäten zum Tragen bringen. Ein Sieg würde mit dem Sturm auf den Gipfel belohnt. Somit wartet auf den SV Herschfeld eine Herkules-Aufgabe. Bei ihm ist es in den letzten Wochen alles andere als gut gelaufen. Er hat von den letzten sieben Spielen sechs verloren und nur eines gewonnen. Auffällig die vielen Gegentore – zuletzt erst wieder sechs Stück gegen Ober-/Mittelstreu.