BAD NEUSTADT

Die richtige Perspektive macht's

Martin Flechsig und sein Blick auf das neue Preh-Entwicklungszentrum.

„Fotografie – eine Frage der Perspektive“ hat Martin Flechsig seine Ausstellung überschrieben, die er bis zum Ostersonntag in der Villa am Donsenhaug zeigt. Bei der Eröffnung, in die Matthias Eichele pianistischen Schwung trug, ging Laudatorin Christine Wehe-Bamberger auf die Schwerpunkte des Fotodesigners ein.

So fühlte er sich in den Zerstörungsprozess der alten Stadthalle ein und begleitete neugierig die Entstehung der zeitgenössischen Nachfolgerin. Daraus entstand eine wertvolle Dokumentation in ästhetischen Bildern.

Gerade bei der Architektur-Fotografie versteht es Martin Flechsig, die richtige Perspektive zu finden, um die Wesenszüge des Gebäudes herauszuarbeiten und zugleich eine beeindruckende grafische Wirkung zu erzielen. Ein gutes Beispiel dafür ist seine Begegnung mit dem neuen Preh-Entwicklungszentrum.

Die grenzenlosen Möglichkeiten der Fotografie nutzt Flechsig für eine künstlerische Gestaltung seiner Motive, auch Landschaften erfahren eine überraschende perspektivische Veränderung.

Zur Vielzahl der fotografischen Aufträge gehören die Aufnahmen von Luthers Geburtsstadt Möhra und der Eisfelder Taufkirche. Auftraggeber war der Namensforscher Professor Jürgen Udolph. Er kommt am Sonntag, 9. April, in die Villa am Donsenhaug und hält um 15 Uhr einen Vortrag über Martin Luther, natürlich mit der Deutung seines Namens.

Die Fotografie von Martin Flechsig kann bis zum 16. April samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr betrachtet werden.